Der regionale Naturpark der Ballons des Vosges bietet jede Menge Aktivitäten in freier Natur an, für die die vielfältigen Landschaften den perfekten Rahmen bieten. Der Park begleitet Sie bei Freizeitaktivitäten, die Sport und eine behutsame Entdeckung der Umwelt miteinander verbinden.

Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Hochvogesen und führen in die Täler der Vogesen und des Oberrheins. Sie schlängeln sich über das Plateau des Mille Étangs, dringen bis in die Untervogesen vor und reichen bis ins elsässische Piemont.
Ganz gleich, ob Sie eine halbe Stunde oder mehrere Tage unterwegs sein wollen: Hier kommen alle auf ihre Kosten. Auch die größten GR-Routen führen durch das Wandergebiet; sie versammeln sich zum Gipfeltreffen auf dem Ballon d‘Alsace. Mithilfe der vom Vogesenclub und dem Nationalen Geografie-Institut (IGN) herausgegebenen TOP25-Karten finden Sie mühelos Ihren Weg auf Tausenden von Kilometern an Wanderwegen, die unzählige Ehrenamtliche des Clubs kontinuierlich instandhalten und markieren. Dabei respektieren insbesondere die vom Französischen Alpenverein und dem Vogesenclub eingerichteten Schutzgebiete und angebotenen Aktivitäten stets die Landschaft.

Darauf achten auch die Bergführer, die während der Wanderung gleichzeitig das Bewusstsein für die Artenvielfalt und den Schutz empfindlicher Lebensräume schärfen.

 

Die Regeln des Programms „Quiétude attitude“

Im Rahmen des Programms „Quiétude attitude“ hat der Regionale Naturpark Ballons des Vosges eine Reihe von Verhaltensempfehlungen entwickelt. Bitte halten Sie diese ein und geben Sie sie weiter, damit Ruhezonen respektiert bleiben und die Tierwelt weiterhin gedeihen kann:

  • Ich nehme die Wildruhezonen und die dort geltenden Regelungen zur Kenntnis: Planen Sie Ihre Route vor dem Abmarsch und achten Sie dabei auf Ruhezonen. Informieren Sie sich über die in den Schutzgebieten geltenden Regelungen,
  • Ich bleibe in Wildruhezonen auf den ausgewiesenen Routen: So gewöhnen sich Wildtiere an die Anwesenheit von Menschen und werden weniger gestört. Ruhezonen sind für das Überleben der Fauna unerlässlich, vor allem im Winter und im Frühling. Bewegen Sie sich in der Natur also immer auf markierten Wegen und Pfaden,
  • Ich respektiere die Ruhe der Natur: Bedrohte Arten brauchen die Ruhe zum Überleben, der Mensch zur Erholung,
  • Ich führe meinen Hund an der Leine: Freilaufende Hunde jagen Wildtiere in die Flucht und zerstören die Nester von Bodenbrütern. Vorsicht! In bestimmten Schutzgebieten sind Hunde generell verboten, selbst wenn sie an der Leine geführt werden,
  • Ich bevorzuge Aktivitäten am Tag: Nachts sind Wildtiere daran gewöhnt, dass es ruhig ist und dass keine Menschen unterwegs sind. In der Morgen- und Abenddämmerung sind Tiere am aktivsten auf Nahrungssuche. Übernachten Sie deshalb bei längeren Wanderungen in einer Schutzhütte oder einem Gasthof.

Denken Sie unterwegs daran! Wir wünschen Ihnen herrliche Spaziergänge!

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