Der regionale Naturpark der Ballons des Vosges bietet jede Menge Aktivitäten in freier Natur an, für die die vielfältigen Landschaften den perfekten Rahmen bieten. Der Park begleitet Sie bei Freizeitaktivitäten, die Sport und eine behutsame Entdeckung der Umwelt miteinander verbinden.

Ruhezeit im Winter im Vogesenmassiv

Der Winter ist in unseren Bergen herrlich. Aber er ist auch eine kritische Zeit für das Überleben der Tierwelt. Denn der Winter in den Vogesen ist hart, und viele Tiere leben von den Vorräten, die sie den Sommer über angelegt haben. Nahrung ist nur noch spärlich vorhanden und weniger gehaltvoll. Die Tiere brauchen länger für die Futtersuche; die Tage sind kürzer, und auf teilweise tief verschneitem Gelände ist es schwieriger, voranzukommen. Häufige Störungen bringen insbesondere die schwächsten Tierarten in Gefahr. Denn jedes Mal, wenn sie aufgeschreckt werden, greifen sie auf ihre Energiereserven zurück und verringern so ihre Überlebenschancen.

Deshalb sollte sich der Mensch im Winter so unauffällig wie möglich verhalten und mit der Landschaft verschmelzen, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

Dies gelingt mit dem Einhalten folgender Regeln:

  • Verhalten Sie sich ruhig. Genießen Sie die Stille und die Weite der winterlichen Landschaften.
  • Nehmen Sie Ihr Fernglas mit. So können Sie Wildtiere aus der Ferne gut beobachten.
  • Führen Sie Ihren Hund immer an der Leine.
  • Bleiben Sie beim Skifahren und bei Schneeschuhwanderungen immer auf den vorgesehenen Pisten und folgen Sie unbedingt den vorhandenen Markierungen. Die Natur ist im Winter wunderschön, hat aber auch ihre Tücken. Felsvorsprünge, früh einsetzende Dunkelheit, Lawinen, Eisplatten… All diese Gefahren können Ihnen nichts anhaben, wenn Sie immer auf den markierten Pisten bleiben.
  • Ein markierter Sommerwanderweg könnte im Winter gefährlich sein. Fragen Sie nach, bevor Sie losgehen, oder nehmen Sie die Hilfe eines professionellen Wanderführers in Anspruch.

Programms „Quiétude Attitude“

Ziel des Programms „Quiétude Attitude“ ist es, über vorhandene Ruhezonen zu sprechen, die viele Tierarten vor allem im Winter unbedingt brauchen. Die folgenden 5 Regeln sorgen für die Ruhe, die die Tierwelt zum Überleben braucht:

  • Ich nehme die Wildruhezonen und die dort geltenden Regeln zur Kenntnis: Planen Sie Ihre Route im Voraus und achten Sie dabei auf Ruhezonen. Informieren Sie sich über die in den Schutzgebieten geltenden Regeln.
  • Ich bleibe in Wildruhezonen auf den ausgewiesenen Routen: So gewöhnen sich Wildtiere an die Anwesenheit von Menschen und werden weniger gestört. Ruhezonen sind für das Überleben der Fauna unerlässlich, vor allem im Winter und im Frühling. Bewegen Sie sich in der Natur also immer auf markierten Wegen und Pfaden.
  • Ich respektiere die Ruhe der Natur: Bedrohte Arten brauchen Ruhe zum Überleben, der Mensch zur Erholung..
  • Ich führe meinen Hund an der Leine: Freilaufende Hunde jagen Wildtiere in die Flucht und zerstören die Nester von Bodenbrütern. Vorsicht! In bestimmten Schutzgebieten sind Hunde generell verboten, selbst wenn sie an der Leine geführt werden.
  • Ich führe meinen Hund an der Leine: Freilaufende Hunde jagen Wildtiere in die Flucht und zerstören die Nester von Bodenbrütern. Vorsicht! In bestimmten Schutzgebieten sind Hunde generell verboten, selbst wenn sie an der Leine geführt werden.

Informieren Sie sich hier für Ihre nächsten Wanderungen über Ruhezonen.

Der Link führt zu einer interaktiven Karte, mit der Sie die für die Wildtiere eingerichteten Ruhebereiche genau lokalisieren und Ihre Ausflüge oder Beobachtungen so planen können, dass sie außerhalb der sensiblen Bereiche verlaufen.

www.quietudeattitude.fr/ballons-vosges