1989 wurde auf Initiative der beiden Regionen Grand Est und Bourgogne Franche-Comté der Regionale Naturpark der Ballons des Vosges gegründet, der heute der am dichtesten bevölkerte der regionalen Naturparks Frankreichs ist.

Ausbau der allgemeinen Ansätze für eine auf den Erhalt ausgerichtete Raum- und Ressourcenplanung

Die Periurbanisierung hat die meisten Täler und Vorbergzonen erreicht und bringt eine Banalisierung der Landschaften und Denaturierung der natürlichen Räume mit sich. Die bedeutende Raumnutzung bedroht die Bewahrung von landwirtschaftlicher Fläche in den Tieflagen der Täler sowie der wirtschaftlichen Kontinuität und erhöht den Energieverbrauch sowohl der Haushalte als auch der Körperschaften, die sich mit steigenden Kosten für Straßen und Stromnetze konfrontiert sehen. Sie wirkt sich ebenfalls auf die landwirtschaftlichen Betriebe und die Artenvielfalt aus. Der Park schlägt den Gemeinden und Gemeindeverbänden eine nachhaltige Stadtplanung für das gesamte Parkgebiet vor und achtet darauf, dass die Städtebauprojekte die Anforderungen der Charta erfüllen. So bleibt das Gebiet lebendig, und durch den nachhaltigen Städtebau wird Raum gespart. Der Ansatz besteht darin, die Ressourcen des Gebiets zu schonen, die den Städten und Dörfern eigene Identität zu bewahren, bei der Ausarbeitung der Städtebauprojekte die Beschaffenheit des Gebiets miteinzubeziehen, das harmonische Miteinander und die Lebendigkeit zu fördern und die Nachhaltigkeit der Projekte zu berücksichtigen. Der Park begleitet darüber hinaus auch öffentliche und private Eingriffe, um Energie zu sparen und erneuerbare Energien auszubauen, wobei er sich auf die langfristigen Möglichkeiten des Gebiets (Holz, vielfältiger Energiemix…) und eine ausgeglichene Bodennutzung konzentriert.

Die Zielsetzung im Hinblick auf Fortbewegung und Transportmittel, besteht darin, die lokale wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen, ohne dabei die Ruhe des Gebiets zu stören. Dabei kann es sich zum Beispiel darum handeln, die öffentlichen Verkehrsmittel für Pendler, Touristen und Freizeitaktivitäten durch die Koordinierung politischer Konzepte und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen auszubauen.